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Faden ist ein Überbegriff für Garne

Häkelfaden

Häkelfaden


Ein Faden ist ein aus Fasern zusammengesetztes, biegeschlaffes Gebilde, das eine dominierende eindimensionale Erstreckung und eine Gleichmäßigkeit in der Längsrichtung aufweist. Der Faden kann (theoretisch) endlos (z. B. Faden auf einer Spule) oder längenbegrenzt (z .B Faden.in der Häkelnadel) sein. Er ist ein älterer Überbegriff für Garne und Zwirne, der in vielen Bezeichnungen aber nach wie vor sowohl im allgemeinen als auch textilen Sprachgebrauch üblich und auch normgerecht ist. So dürfen einzelne Garnabschnitte als Faden bezeichnet werden, aber auch Garne, wenn sie in Hinblick auf ihre Verwendung und in Verbindung mit der Bezeichnung des Verwendungszwecks betrachtet werden, so beispielsweise Schussfaden, Kettfaden, Fadenbruch, Fadenschar, Fadenbremse. Ein Faden kann durch Weben, Stricken, Häkeln, Wirken, Tuften oder anders weiterverarbeitet werden, um daraus ein textiles Flächengebilde herzustellen.

Bis in die 1960er Jahre wurde der bei der Chemiefaserherstellung vom einzelnen Düsenloch gebildete Faden als Elementarfaden oder Einzelfaden (aber auch schon als Endlosfaser) bezeichnet. Dieser Begriff Elementarfaden wurde 1969 in die Norm DIN 60 000 Textilien – Grundbegriffe nicht aufgenommen, sondern die elementaren linienförmigen Gebilde als Endlosfasern (Filamente) (= Fasern praktische unbegrenzter Länge) bezeichnet. Ein Faden konnte aus dieser Sicht nur ein zusammengesetztes Gebilde sein.

In der DDR wurde der Begriff Elementarfaden für das einzelne, linienförmige, in seiner Länge nicht begrenzte Gebilde des textilen Faserstoffes allerdings beibehalten.

 

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